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5 Mythen zur Digitalisierung in der Gastronomie, die Ihnen das Leben schwer machen (II)

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Digitalisierung in der Gastronomie denken? Gerne wird damit geworben, dass Digitalisierung Arbeitsprozesse vereinfacht, Transparenz bringt und Ihnen das Leben erleichtert. Aber wie sieht die andere Seite der Medaille aus? Lohnt es sich umzustellen? In unserer neuen Serie zum Thema Digitalisierung in der Gastronomie beleuchten wir die fünf häufigsten Einwände. Heute:

„Das altbewährte System tut’s auch“

Ein Spruch, ein Argument, das gerne herhält. Ja, damals ging es auch und bislang ist es gut gegangen. Warum also alles neu erfinden?

1. Weil jetzt auch nicht alles perfekt ist

Auch wenn das System für Sie derzeit funktioniert, perfekt ist es nicht, oder? Manchmal nervt es einfach. Manchmal verlieren Sie einfach den Überblick, verfluchen die zahllosen Tabellen, die unleserlichen Einkauflisten, schlicht: das Zettelchaos um Sie herum. Daher ist es auch an der Zeit sich zu fragen: Wie gut funktioniert Ihr System wirklich? Und wäre es nicht Zeit für eine Veränderung?

Die gute Nachricht: Entscheiden Sie sich dafür, machen Sie nicht nur Schluss mit Zettelwirtschaft, sondern profitieren auch von weiteren Vorteilen und sind somit Ihrer Konkurrenz einen wichtigen Schritt voraus. Warum?

2. Weil Sie dank Digitalisierung automatisch Informationen über die Vorgänge in Ihrem Betrieb erhalten und damit Kosten einsparen

Mit den passenden digitalen Tools funktionieren die Abläufe in Ihrem Betrieb einfach besser. Sind einfacher zu managen. Weil digitale Systeme und Automatisierungen, für Sie Dinge herausfinden und Informationen parat halten, die Sie ansonsten in mühevoller Arbeit zusammensuchen müssen (und auf die sie dann wegen des großen Mehraufwands vielleicht ganz verzichten). Informationen, die Sie bei Verhandlungen mit Ihren Lieferanten in eine bessere Position bringen, die helfen bessere Preise für Ihre Speisen und Getränke herauszufinden, oder Ihnen zeigen welche Dinge sich gut verkaufen und welche nicht. Kurzum: Mit digitalen Tools und Automatisierungen schaffen Sie es mühelos nicht nur schneller, sondern auch präziser und wirtschaftlicher zu arbeiten und sparen damit bares Geld.

Sagt sich leicht. Daher ein paar Beispiele:

  • Ihr Online-Bestellsystem vereint alle Ihre getätigten Bestellungen und individuellen Konditionen mit jedem Ihrer Lieferanten. Bei zukünftigen Verhandlungen haben Sie sofort alle Informationen, die sie benötigen.
  • Ihre digitale Personalplanung zeigt Ihnen übersichtlich, welche Mitarbeiter welche Schichten übernommen haben, vereinfacht die Dienstplanung und berechnet automatisch den Lohn nach geleisteten Arbeitsstunden.
  • Die Lagerverwaltung wird dank digitaler Registrierkassa und Online Bestellsystem so einfach wie noch nie. Alle Ihre Einkäufe und Verkäufe werden automatisch erfasst. Intelligente Tools erinnern Sie automatisch, wenn Produkte knapp werden und nachbestellt werden müssen.
  • Features wie der Deckungsbeitragsrechner helfen, die richtigen Preise für Ihre Speisen und Getränke zu finden. Zur Berechnung werden automatisch Ihre persönlichen tagesaktuellen Einkaufspreise herangezogen.
  • Gemeinsame Einkauflisten ermöglichen ein effektives und sinnvolles Zusammenarbeiten verantwortlicher Mitarbeiter.
  • Die automatische Temperaturüberwachung von allen Kühlgeräten lässt Sie entspannt arbeiten. Bei Grenzabweichungen werden Sie sofort informiert und können Warenausfälle und Ausfallzeiten vermeiden.

Eigentlich könnten wir die Liste noch weiterführen. Aber wir denken, Sie haben nun ein gutes Bild, was mit Digitalisierung in der Gastronomie möglich ist. Ob Lagerverwaltung, Dienstplanung, Hygienestandards oder Wareneinsatzberechnung: Mit den richtigen digitalen Tools wird alles einfacher für Sie.

Ein zusätzlich Tipp von unserer Seite: Entscheiden Sie sich für digitale Tools, die sich mit anderen kombinieren lassen (bzw. kooperieren).

PS.: Sie sind gedanklich schon beim Mythos Nr. 1 gelandet („Passende digitale Tools zu finden und zu erlernen kostet viel Zeit und Geld“). Keine Sorge, wir haben im letzten Artikel bereits besonders passende digitale Tools für Gastronomen empfohlen.

3. Weil die gesetzlichen Anforderungen an die Gastronomie gestiegen sind

Wenn Sie jetzt noch immer sagen: „Früher ging es auch ohne“, müssen Sie außerdem bedenken: Auch die Zeiten ändern sich und damit die Anforderungen. Es kommen und kamen immer neue Vorschriften, die Ihnen zusätzlichen bürokratischen Aufwand aufhalsen. Pflichten, die sich auf den ersten Blick als schier unlösbar darstellen und nur in mühevoller Arbeit erledigt werden können. Stichwort: Allergenkennzeichnung, Kennzeichnung der Zusatzstoffe oder Registrierkassenpflicht, um nur einige zu nennen. Auch hier hilft die Digitalisierung.

Sparen Sie sich Zeit und Geld und profitieren Sie von digitalen Systemen wie FoodNotify, um automatisch und ohne viel Zutun tagesaktuelle Informationen über Inhaltsstoffe wie Allergene und Zusatzstoffe zu erhalten. Aktualisieren Sie Ihre Speisekarten mit nur einem Knopfdruck. Lassen Sie Ihre digitale Registrierkassa die Führung des Kassenbuchs übernehmen oder die verpflichtende Prüfung des Jahresbelegs automatisch durchführen.

4. Weil Ihre Gäste auch immer mehr online machen

Zu guter Letzt haben sich nicht nur die gesetzlichen Anforderungen verändert, sondern auch jene der Gäste. Neben dem Wunsch nach mehr Transparenz ist hier vor allem eins ausschlaggebend: Ihre Gäste machen immer mehr online.

Sie suchen passende Restaurants auf Bewertungsplattformen, sie möchten ihre Tische online reservieren und auch verschiedene Gutscheine online kaufen. Oder sie möchten ihre Rechnungen mit Karte bezahlen.

Sie haben es bestimmt schon erraten. Auch hier helfen digitale Lösungen bei der Umsetzung.